Junge oder Mädchen – wie das Geschlecht beeinflussbar ist

Diese Frage beschäftigt viele Paare und sie ist mindestens genauso spannend wie der Zeitpunkt, an dem Sie schließlich das Geschlecht Ihres Kindes erfahren. Allerdings kursieren zu diesem Thema viele abenteuerliche Gerüchte. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen vor allem wissenschaftliche Theorien vorstellen, die Ihnen dabei helfen könnten, das Geschlecht Ihres Kindes mit zu bestimmen.

Der Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs bei Babywunsch

Die wohl glaubhafteste Theorie zum Thema Geschlechtsbeeinflussung bei Babywunsch basiert auf der Relation zwischen dem Eisprung und dem Zeugungstag. Studien der amerikanischen Wissenschaftler Lendran B. Shettls und David M. an der Universität Harvard gaben Aufschluss darüber, dass Spermien mit einem X-Chromosom, die für die Zeugung eines Mädchens verantwortlich sind, länger leben als die mit einem Y-Chromosom, die für einen Jungen ausschlaggebend sind. Letztere sind zwar schneller, leben aber nicht länger als einen Tag.

Studien haben ergeben, dass im Ejakulat durchschnittlich mehr Samenzellen mit einem Y- als mit einem X-Chromosom enthalten sind, wobei dieser Überschuss bereits beim Eintritt der Spermien während des Geschlechtsverkehrs in das saure Scheidenmilieu geringer wird. Dort überleben dann die X-Spermien länger als die Y-Spermien.

Junges Paar

Je näher der Eisprung rückt, desto alkalischer wird das Scheidensekret, was die Wahrscheinlichkeit der Befruchtung mit einem Y – Spermium (Junge) erhöht. Daraus folgt: Findet der Geschlechtsverkehr 2-3 Tage vor dem Eisprung statt, ist das Milieu der Scheide sauer und somit für die X-Spermien (Mädchen) besonders günstig. Liegt der Geschlechtsverkehr unmittelbar vor dem Eisprung oder genau am Tag des Eisprungs, stehen die Chancen für die Zeugung eines Jungen besonders gut.

Ist bei Babywunsch ein Mädchen gewollt, wird Geschlechtsverkehr 2-4 Tage vor dem Eisprung empfohlen. In diesem Fall können die lebensfähigeren X-Spermien, die ein Mädchen zeugen, im Eileiter auf die zu befruchtende Eizelle warten.

Der Orgasmus bei Babywunsch

Junges Paar

Auch der weibliche Orgasmus hat Auswirkungen auf das Geschlecht des Kindes: Kommt die Frau vor dem Mann zum Höhepunkt, hat dies ein alkalisches Scheidenmilieu zur Folge und die Zeugung eines Jungen wird wahrscheinlicher. Kommt die Frau während des Geschlechtsverkehrs nicht zum Orgasmus, steigt die Wahrscheinlichkeit für ein Mädchen.

Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs bei Babywunsch

Wird bei Babywunsch ein Junge bevorzugt, ist es wichtig, 4-7 Tage vor Zeugung keinen Sex zu haben, um die Konzentration der Y-Spermien zu erhöhen. Hohe Temperaturen sind für die überwiegend kleineren und weniger zähen Y-Spermien ungünstig, deshalb wird Männern empfohlen, bei Babywunsch zur Zeugung eines Jungen vor dem Sex nicht heiß zu baden und keine zu enge Kleidung zu tragen.

Wenn bei Babywunsch ein Mädchen geplant ist, soll laut Shettels’ Empfehlung der Geschlechtsverkehr am Besten täglich stattfinden – angefangen vom letzten Tag der Menstruation bis zu 2-4 Tagen vor der Ovulation (Eisprung). Dadurch wird die Senkung der Y-Spermien (Junge) im Ejakulat erreicht.

Stellung Geschlechtsverkehr bei Babywunsch

Zur Zeugung eines Jungen bei Babywunsch wird die a tergo-Stellung, bei der Mann von hinten in die Scheide der Frau eindringt, empfohlen, weil dabei die Ejakulation in der Nähe des Gebärmutterhalses stattfindet.

Wünscht man sich ein Mädchen, sollte man in der Missionarsstellung Geschlechtsverkehr haben. Bei dieser Stellung gelangt die Samenflüssigkeit nicht sofort an den Gebärmutterhals und die Spermien bewegen sich länger in der Scheide mit dem sauren und damit für die X-Spermien (Mädchen) günstigen Scheidenmilieu.

Die Kalorienaufnahme vor der Empfängnis könnte entscheidend sein bei Babywunsch

Erst kürzlich zeigten britische Wissenschaftler in einer Studie mit 740 Schwangeren, dass die Ernährungsgewohnheiten der Frau vor der Empfängnis ausschlaggebend für das Geschlecht des Babys sein können. Demnach können Sie auf einen Jungen hoffen, wenn Sie vor der Schwangerschaft eine große Menge an Kalorien zu sich nehmen. Ernähren Sie sich jedoch kalorienarm oder halten Diät, so ist es wahrscheinlicher, dass Ihr Baby ein Mädchen wird. Den Wissenschaftlern um Fiona Mathews von der Universität Exeter zufolge können bereits 180 Kalorien mehr am Tag den Unterschied ausmachen- dies entspricht dem Kalorienwert einer Banane.

Beziehung zum Partner bei Babywunsch

In den führenden Industrienationen der Welt werden heutzutage immer weniger Jungen geboren. Wissenschaftler haben sich auf die Suche nach den Ursachen gemacht und herausgefunden, dass neben der Ernährung der Mutter vor der Schwangerschaft die Beziehung zum Partner und die familiäre Situation wichtige Faktoren für das Geschlecht des Babys sein können. Die amerikanische Wissenschaftlerin Karen Norberg fand in einer groß angelegten Untersuchung heraus - befragt wurden über 61.000 Familien-, dass eine stabile Beziehung die Wahrscheinlichkeit, einen Sohn zu gebären, um 14% erhöhe. Norberg sieht dies u.a. in einem häufigeren sexuellen Kontakt zwischen den Partnern und den daraus resultierenden hormonellen Veränderungen begründet. Es scheint, dass Frauen, die bereits Kinder haben, meistens dann Jungen gebären, wenn sie in einer festen Partnerschaft sind. Dies könnte Ursachen in der Evolution haben, denn hier wird die Aufzucht von männlichen Nachkommen als schwieriger angesehen. Ist die Frau jedoch schon während ihrer Schwangerschaft Alleinerziehende, so ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass aus ihrem Babywunsch ein Mädchen resultiert.

Die Lebensbedingungen der Frau bei Babywunsch

Junges Paar

Britische Wissenschaftler sehen in der Lebenseinstellung der Frau einen weiteren Faktor, welcher das Geschlecht des Babys beeinflussen könnte. Evolutionsbiologen beobachten seit geraumer Zeit, dass in Krisensituationen durchschnittlich mehr Mädchen als Jungen geboren werden. Sie erklären dies damit, dass Frauen evolutionsgeschichtlich in krisenhaften Situationen wichtiger für das Überleben sind, da sie den Nachwuchs gebären und großziehen. Zur heutigen Zeit sind es jedoch vor allem die psychologischen Faktoren, die ausschlaggebend sein können: glaubt eine Frau an ein langes Leben und ist sie optimistisch hinsichtlich ihrer Gesundheit und ihres Umfeldes, so fand die Anthropologin Sarah Jones heraus, ist es wahrscheinlich, dass sie einen Jungen zur Welt bringt. Frauen, die jedoch von schlechten Lebensbedingungen ausgehen und viel Stress haben, bringen durchschnittlich mehr Töchter als Söhne zur Welt. Bestätigt wurde diese Theorie durch zahlreiche Untersuchungen in Entwicklungsländern, wo Frauen in Zeiten von Armut und Mangelernährung statistisch gesehen häufiger Töchter als Söhne zur Welt brachten.

Der Mondkalender bei Babywunsch

Der Mondkalender wird in alltäglichen Bereichen des Lebens oft um Rat hinzugezogen und so gehen einige Ärzte wie Dr. Eugen Jonas davon aus, dass die verschiedenen Mondphasen ebenfalls Einfluss auf den Babywunsch und das Geschlecht des Kindes haben. In verschiedenen Mondkalendern ist nachzulesen, welche Tage im Jahr besonders geeignet sind, um ein Mädchen oder einen Jungen zu bekommen. Ob diese Methode bei Babywunsch jedoch wirkt, bleibt fraglich.

Rauchen als beeinflussender Faktor bei Babywunsch

Junges Paar

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass das Rauchen ebenfalls Einfluss auf das Geschlecht des Kindes haben kann. Raucherinnen bekommen demzufolge durchschnittlich öfter Jungen als Nichtraucherinnen. Wir möchten an dieser Stelle jedoch darauf hinweisen, dass die schädlichen Wirkungen von Nikotin auf Mutter und ungeborenes Kind weit reichend bekannt sind und dass Nikotin zudem die Fruchtbarkeit einschränkt, so dass es eine Schwangerschaft bei Babywunsch eher behindert als dass es dazu dient, ein bestimmtes Geschlecht herbeizuführen.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass die Geschlechtsprognose zur Zeugung eines ungeborenen Kindes mit einer Wahrscheinlichkeit von 80-85% von der Bestimmung des Eisprungs abhängt. In den meisten Fällen merkt die Frau ihren Eisprung nicht. Nur in 10-15 % der Fälle empfinden Frauen einen kurzen Schmerz im Unterleib, wenn der Follikel platzt.

Ein Ovulationstest hilft bei der Eingrenzung der fruchtbaren Tage und der Vorhersage des Eisprungs, d.h. auch wir von OvuQUICK können Ihnen bei der Geschlechtsprognose und Ihrem Babywunsch helfen.

 

Passende Artikel

OvuQUICK Eisprungtest 2 Monate

OvuQUICK ist ein Selbsttest, mit dem Sie schnell und zuverlässig Ihre fruchtbaren Tage zuhause nachweisen können.

Inhalt: 10 Schnelltests

12,95 € *

GraviQUICK Frühtest Schwangerschaftstest

Unser Schwangerschafts-Frühtest weist eine Schwangerschaft ab dem 10. Tag nach Empfängnis nach

Inhalt: 1 Schnelltest

3,95 € *

FertiQUICK Spermientest

Mit dem FertiQUICK Spermientest die Zeugungsfähigkeit ohne Arztbesuch zuhause nachweisen.

Inhalt: 1 Schnelltest

Statt: 24,95 € * 19,95 € *

%